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Eigenkontrolle nach Radwechsel

Ratgeber

Eigenkontrolle nach Radwechsel

Alle Jahre wieder im Winter ist Radwechselzeit. Der Sommer ist vorbei, und die Winterräder werden aus dem Keller geholt. Vielleicht braucht der Wagen nach vielen zehntausend Kilometern auch jahreszeitunabhängig mal "neue Schuhe".

Die meisten Autofahrer wollen sich nicht die Hände schmutzig machen und lassen die Räder beim Reifenservice wechseln. Nun ist es trotz moderner Technik nicht ausgeschlossen, dass die Radmuttern sich auf den ersten Fahrkilometern nach dem Wechsel lockern oder im Extremfall gar lösen können. Die Werkstätten sichern sich im Allgemeinen gegen Ansprüche bei Schäden infolge gelöster Radmuttern dadurch ab, dass sie auf der Rechnung einen Hinweis anbringen, nach dem die Muttern innerhalb der nächsten 20 bis 200 km vom Kunden nachgezogen werden müssen.

Ein Autofahrer hatte 2500 km nach einem Radwechsel einen Radbruch erlitten. Er verklagte daraufhin den Reifendienst auf Schadensersatz, da dieser den Wechsel nicht ordnungsgemäß ausgeführt habe. Die Klage wurde abgewiesen, da der Kläger auf die Nachziehnotwendigkeit ausreichend hingewiesen worden sei und außerdem nicht zweifelsfrei angenommen werden könne, dass der Radwechsel durch die beklagte Werkstatt ursächlich für den Radbruch sei. Reifen und Räder gehören zu den für die Fahrsicherheit wichtigsten Elementen des Autos. Achten Sie nach jedem Radwechsel auf rechtzeitiges Nachziehen der Schrauben. Die Verantwortung dafür liegt bei Ihnen. Ein ausreichendes Profil und der richtige Fülldruck sind ebenfalls von entscheidender Bedeutung für die Verkehrssicherheit. Sorgen Sie mit einfachen Mitteln für mehr Sicherheit auf den Straßen.

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