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Risikoschutz und Vorsorge

Ratgeber

Risikoschutz und Vorsorge in einem

Kinder wachsen heran, und sie sollen es einmal besser haben. Das ist ein klassischer Elternwunsch. Zwar ist, wie das Sprichwort sagt, am Ende jeder selber seines Glückes Schmied, aber mit der Schaffung guter Voraussetzungen für den Start ins Erwachsenenleben können Eltern dem Glück ein wenig zur Hand gehen.

Eine Ausbildungs- und eine Aussteuerversicherung sind Möglichkeit, den Kindern vor dem Verlassen des Elternhauses den Weg zu ebnen. Dabei handelt es sich in beiden Fällen streng genommen um Lebensversicherungen, die zu einem vereinbarten Termin - in diesem Fall am 18. Geburtstag des Kindes - ausbezahlt werden. Sollte jedoch der tragische Fall eintreten, dass der Versicherungsnehmer (der oder die Ernährer/in der Familie) vor diesem Zeitpunkt stirbt, so erhält das Kind die vertraglich vereinbarte Summe als Todesfall-Leistung.

Es sollte von daher immer das Prinzip der familiären Vorsorge obwalten: Vorsorge für unvorhersehbare finanzielle Lasten, gegen die man sich "ausreichend" absichert. Stirbt der Haupternährer, dann ändern sich die Lebensumstände für alle Hinterbliebenen dramatisch. Eine Kapitallebensversicherung hilft, dass Schlimmste zu verhindern. Doch der Hinterbliebenenschutz sollte auf jeden Fall so ausgestattet sein, dass auch eine gute und langwierigere Berufsausbildung der Sprösslinge möglich wird. Ob Ausbildungs- oder Aussteuerversicherung: Auf jeden Fall sollte der Betrag die gesamte Studiendauer bzw. Berufsausbildung finanzieren und monatlich ca. 750 Euro garantieren. Das darüber hinaus eventuell nicht gebrauchte Geld ist dann sicherlich ein willkommenes Startkapital für die berufliche wie private Existenzgründung und ein erster Beitrag für die eigene Altersvorsorge.

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