Ratgeber
Donner und Blitz!
Soviel Donner und Blitze wie in den letzten Jahren gab es noch nie. Inzwischen können hochempfindliche Messempfänger Einschlagorte bis auf wenige hundert Meter genau lokalisieren. Die Messungen ergaben, dass in den letzten vier Jahren die Zahl von Gewittern in Deutschland enorm angestiegen ist. Die Folge: Der Schadenausgleich aus Hausratversicherungen, den die Versicherungsgesellschaften bei Blitzschäden leisten müssen, hat sich im genannten Zeitraum nahezu verdreifacht.
Die Gründe dafür liegen unter anderem in so genannten Überspannungsschäden, die durch indirekte Blitzeinwirkung entstehen. Auch ein Blitz, der weit entfernt von einem Haus eingeschlagen hat, kann technische Geräte im Haushalt beschädigen. Da es in den Haushalten immer mehr Zweit- oder sogar Drittfernseher, ein oder mehrere Video- oder DVD-Player bzw. HiFi-Anlagen gibt, werden auch mehr Geräte beschädigt als früher. Hinzu kommen noch vernetzte PC- und Telekommunikationsanlagen, die alle durch Überspannung gefährdet sind.
In Zukunft sollen die Schadenursache und die Reparaturfähigkeit der Geräte stärker geprüft werden, da es häufig bei der Schadenbegleichung zu unterschiedlichen Einschätzungen der Wirtschaftlichkeit einer Gerätereparatur kommt. Bei größeren Schäden überprüfen immer öfter nun Experten das Gerät und geben eine Empfehlung zu Reparaturmöglichkeiten.
Der beste Schutz bei Gewitter ist immer noch: Stecker oder Sicherung raus - dann kann nichts passieren. In der Hausratversicherung der Helvetia sind Überspannungsschäden durch Blitz in dem Kompakt-Paket mit bis zu zehn Prozent und in dem Komfort-Paket mit bis zu hundert Prozent der Hausrat-Versicherungssumme mitversichert.
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