Ratgeber
Die richtige Versicherung bei Sturmschäden
Der Wind, der Wind, das himmlische Kind, wird immer wieder zum "stormy weather". Von einem Sturm spricht man ab der Windstärke 8. Das Ausmaß der Schäden, die schweren Stürme anrichten, kann bisher nur geschätzt werden. Doch wer sich richtig versichert hat, braucht sich nicht zu sorgen, ihm werden die entstandenen Schäden an Hausrat, Häusern und Autos bezahlt.
Hat ein Sturm "direkte Spuren" an versicherten Gegenständen verursacht, dann hilft Ihnen die Versicherung. Unter "direkten Spuren" versteht man unter anderem vom Sturm abgebrochene große und schwere Äste, die durch die Luft gewirbelt werden und ein Fahrzeug beschädigen. Hier steht Ihnen die Teilkasko zur Seite. Hat der heftige Wind aber nur die Windstärke 7 oder noch weniger gehabt, sind Sie nur mit einer Vollkaskopolice richtig abgesichert.
Gehen fest verschlossene Fenster zu Bruch, und Möbel, Geschirr oder Kleidung werden durcheinander gewirbelt, oder der Regen macht sie unbrauchbar, so ist die Hausratsversicherung zuständig - vorausgesetzt, Sie sind nicht unterversichert. Unter bestimmten Umständen sind auch mit dem Gebäude fest verbundene Teile wie die Fernsehantenne und Satellitenschüssel oder auch die Markisen mitversichert. Wird das Dach abgedeckt, schützt eine Wohngebäude-Versicherung. Neben dem Gebäude sind in der Regel auch Zubehör am oder im Haus mit "abgedeckt". Gartenzaun und -häuschen sowie Bellos Hundehütte müssen dagegen extra versichert werden.
Wird das Eigentum Dritter in Mitleidenschaft gezogen, wenn zum Beispiel ein vom Sturm gelöster Ziegel vom eigenen Dach auf ein fremdes Auto fällt, hilft die Privat-Haftpflichtversicherung oder die Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung, die den Hausbesitzer von Schadenersatzansprüchen Dritter freihält.
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