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Familie & Gesundheit

Viel Neues für die ganze Familie: Endlich Einschulung!

30. Juli 2017
Gewappnet für die Schulzeit: Nicht nur für das Kind, sondern für die ganze Familie beginnt mit der Einschulung ein neuer, spannender Lebensabschnitt. Worauf man dabei alles achten muss, haben wir für Sie zusammengefasst. 

Zahlreiche Kinder sehnen ihm lange entgegnen, andere würden ihm am liebsten nie begegnen: Die Rede ist vom ersten Schultag. Dieser läutet einen neuen Abschnitt im Leben der Sprösslinge ein, der allerlei Spannendes bereithält. Hierzu zählen insbesondere das Schließen neuer Freundschaften und das Gefühl, fast schon bei den Großen mitspielen zu dürfen. Komplizierte Hausaufgaben, strenge Lehrer oder langes Stillsitzen stellen hingegen weniger geliebte Punkte dar, die das einzigartige Datum neu in den Tagesplan integriert. Zugleich ist es kein Geheimnis, dass die eintretenden Veränderungen auch den Rest der Familie gerne in Atem halten. Doch keine Sorge – Einschulung und Schulalltag sind stets das, was wir daraus machen.

Pünktlichkeit: Zier oder Tugend?

Gab es im Kindergarten noch ein flexibleres Ankunftszeitfenster, erlaubt der Schulalltag wenig Spielraum in Sachen pünktliches Erscheinen. Dies ist - wenig verwunderlich - nicht nach dem Geschmack jedes Schulkindes, doch in dieser Hinsicht sind Kompromisse zwecklos. Ein schlafendes Monster wecken? Manchmal erscheint der Kampf ums zeitige Aufstehen tatsächlich aus einer Fabel zu stammen, die von stets strahlenden Helden und grimmigen Monstern handelt. Sollte Sie Ihr Kind frühmorgens an letztere erinnern, empfiehlt sich folgender Tipp:

Nach einer anfänglichen Eingewöhnungsphase nach der Einschulung freut sich Ihr Schulkind darüber, fortwährend mehr Verantwortung für sein Tun übernehmen zu dürfen. Überlegen Sie daher, ob sich der Weg zur Schule mit einem Treffen der neuen Freunde verbinden lässt. Meistern die Kleinen ihre tägliche Route gemeinsam, hat Langeweile zumindest vor Mathe, Deutsch & Co. keine Chance. Auch die Motivation, sich aus der kuschelig warmen Betthöhle in Richtung Klassenzimmer zu begeben, steigt mit Ausblick auf den  gemeinsamen Schulweg.

Warum Schule auch einmal doof sein darf

Wer sagt, dass Schule ausschließlich interessant und einfach zu meistern sei, hält sich nicht ganz an die Wahrheit. Insbesondere der Übergang vom Kindergarten via Einschulung in das Klassenzimmer kostet die Kleinen oft Energie und starke Nerven, denn neue Regeln wollen verinnerlicht werden. So gilt ab jetzt, auf Bitten des Lehrers hin still zu sein oder Hausaufgaben zu erledigen, bevor gespielt werden darf. Diese Umstellung kann anfänglich problematisch sein. Wundern Sie sich also nicht darüber, wenn Ihr Kind der Familie kurz nach der Einschulung eröffnet, nicht mehr in die Schule gehen zu wollen. Ist die neue Routine einmal etabliert, fällt der Weg ins Klassenzimmer leichter.

Geburtstagsfeiern für Schulkinder – Chaos leicht gemacht

Neue Freundschaften lassen sich in jungen Jahren erfahrungsgemäß schneller schließen. Noch besteht der Alltag aus verhältnismäßig wenigen Verpflichtungen und es bleibt ausreichend Zeit zum Pflegen zwischenmenschlicher Beziehungen. Diese Tatsache spiegelt sich vor allem dann wider, wenn der Kindergeburtstag naht. Mit der ganzen Klasse den Ehrentag feiern? Für die Kleinen eine gewünschte Selbstverständlichkeit, für die Aufsichtspersonen ein Graus.

Keine Frage: Es ist toll, wenn sich die Kinder hervorragend verstehen. Dennoch müssen Eltern Grenzen aufzeigen, sollte die Geburtstagsgästeliste der Sprösslinge ausarten. Um nicht gänzlich als Spielverderber zu gelten, empfiehlt es sich, ein ehrliches Gespräch zu suchen. Erklären Sie verständlich, dass Ihre heimischen vier Wände nicht groß genug für die Umsetzung der ambitionierten Pläne sind oder Sie bereits auf den nächsten Familienurlaub sparen. Argumentieren Sie logisch und nachvollziehbar, denn ein angespanntes Nervenkostüm beeindruckt Grundschüler wenig.

Pausenbrot – gesund, sättigend, schmeckt nicht mehr …

Eine vollwertige Kost ist in aller Munde – für die ganze Familie. Waren die liebevoll angerichteten Gemüsebrote zu Hause ein heiß geliebter Snack, verblassen sie schon kurz nach der Einschulung am Pausenhof gerne im direkten Vergleich mit schokoladigen Mitbringseln und anderen süßen Köstlichkeiten. Bleiben die vorbereiteten Speisen Ihres Kindes regelmäßig unangetastet, liegt es an Ihnen, die Vorteile einer gesunden Ernährung kindgerecht zu erklären.

Im Idealfall lässt sich hierbei ein Kompromiss finden: Denkbar wäre beispielsweise, eine Lieblingssüßigkeit für die Pause zu erlauben oder eine maximale Menge an süßen Leckereien für jeden Schultag festzulegen. An dieser Stelle ist es essenziell, Ihre Beweggründe für diese Abmachung zu erläutern. Übrigens: Es gibt durchaus auch gesunde Naschereien

Trödelst Du noch oder gehst Du schon?

Zu Beginn der Schulkarriere fehlt häufig die Fähigkeit, Zeiten korrekt einzuschätzen. Dies resultiert in entspanntem Trödeln auf dem Hin- oder Heimweg, auf dem es standardmäßig Einiges zu erleben gibt. Seien Sie nicht zu streng mit Ihren Liebsten, wenn sie zehn oder 15 Minuten später als vereinbart am Mittagstisch eintreffen. Dies ist keine Absicht, sondern vielmehr ein Lernprozess. Verzögert sich die Ankunft hingegen regelmäßig extrem, sollten Sie Ihre damit verbundenen Sorgen offenlegen. Gleiches gilt ebenso für Verspätungen im Klassenzimmer. Eine diesbezügliche Vereinbarung hilft den Kleinen dabei, ihren Weg sicher und pünktlich zu gehen.

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Unfallversicherung für Kinder - schütze wen du liebst

Jedes Kind sollte die Möglichkeit haben, ohne zu starke Einschränkung eine eigene, selbstbewusste Identität zu entwickeln. Eine private Unfallversicherung gibt Ihrer Familie in schwierigen Zeiten finanziellen Rückhalt, damit Ihr Kind weder bei kleinen noch bei großen Unfällen auf der Strecke bleibt.

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Verliebt in den Lehrer – und was ist mit Papa?

Neben der Familie stellt ab der Einschulung der Lehrer plötzlich eine weitere wichtige Bezugsperson der Schulkinder dar. Aus diesem Grund sind kleine Schwärmereien für die stets gut gelaunte Klassenleitung oder den adretten Sportlehrer keine Seltenheit. Da die jungen Schmetterlinge jedoch meist wieder so schnell entschwinden, wie sie kamen, besteht in solch einer Situation kein Grund zur Sorge. Ist Papa also kurzzeitig nicht mehr so angesagt wie bisher, ist wissende Gelassenheit Trumpf.

Keine Angst, liebe Familie: Es ist nur die Einschulung

Mit der Einschulung beginnt ein aufregender neuer Lebensabschnitt für die ganze Familie. Dabei prägen zwei Seiten dieser Medaille die Kleinen nachhaltig und stellen wichtige Weichen für die Zukunft. Dass diese besondere Zeit nicht nur schön, sondern auch anstrengend sein kann, steht zugegebenermaßen außer Frage. Nehmen Sie aufkommende Hürden jedoch mit Humor, lernt und lebt es sich leichter. Sollte Sie Ihr frischgebackenes Schulkind doch einmal an den Rand der Verzweiflung treiben, empfiehlt es sich, innezuhalten und sich an die eigene schulische Vergangenheit zu erinnern. Waren Sie stets der Musterschüler oder die Vorzeigestudentin, die sich Ihre Eltern wünschten? Eben.;)

 

Damit Kindern auf ihrem Werdegang alle Türen offen stehen, ist finanzielle Vorsroge ein wichtiger Baustein, zum Beispiel mit der Basler Kinderrentenversicherung.

Und nach der Schule? Tipps für das „Leben danach“ lesen Sie in unserem Beitrag „Möglichkeiten nach der Schule – wie geht es weiter?“

Aktualisiert / Verfasst am

30. August 2017

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